MX-5 Geschichte

 


Über die Geschichte von Mazda als Automobil-Hersteller ist schon viel geschrieben worden. Ich empfehle an dieser Stelle die unter „Bücher“ aufgeführten Publikationen, zur Geschichte von Mazda insbesondere „Mazda seit 1920“ von Joachim Kuch.


Auch die Entstehungsgeschichte des MX-5 ist schon ausführlich beschrieben worden, hier empfehle ich „Die Legende lebt“ von Matthias Huthmacher. Daher möchte ich mich hier sehr kurz fassen und eine Einleitung für die Leser geben, die sich noch nie mit der Historie des MX-5 beschäftigt haben.


Der MX-5 ist als ein „echter“ Roadster konstruiert worden, im Gegensatz zu mancher Limousine oder manchem Coupe, dass einfach aufgeschnitten wurde und danach von der entsprechenden Marketing-Abteilung als Roadster verkauft wurde. Ein Roadster ist per Definition immer ein offener Zweisitzer.*¹ Idealerweise hat der Roadster den Motor vorne und den Antrieb hinten. Das sorgt nicht nur für eine optimale Gewichtsverteilung, sondern auch dafür, dass die Vorderräder sich allein um die Lenkaufgaben kümmern können und das Heck zum mehr oder minder gekonnten Driften geeignet ist. Im Gegensatz zu den schweren, komplexen, ganzjahrestauglichen und sehr teuren Roadstern, die beispielsweise Mercedes oder BMW heute anbieten, waren die ursprünglichen Roadster (hauptsächlich die aus Großbritannien) technisch recht einfache und damit halbwegs erschwingliche Wagen für den Spaß am Fahren. Wer sich jemals beispielsweise mit MG B oder Midget, Triumph Spitfire oder TR6, oder einem Lotus Elan näher beschäftigt, wird sehr leicht von diesem Roadster-Virus befallen.

Gerade der Lotus Elan scheint ja für die Entwicklung des MX-5 eine große Rolle gespielt zu haben und eine gewisse Ähnlichkeit (zumindest zum NA-Modell) ist auch nicht zu leugnen. Auch wenn der MX-5 sich oft dem Vorwurf der Kopie stellen musste, löste sein Erfolg eine Welle von Kopien aus, die sich wiederum den MX-5 als Vorbild nahmen (BMW Z3, Fiat Barchetta, Honda 2000, Mercedes SLK, Smart Roadster, etc.). Die Idee des leichten, bezahlbaren Roadsters scheint jedoch nurmehr Mazda mit dem MX-5 aufrecht zu halten, die anderen „kleinen“ Roadster sind entweder zu schweren Luxusschleudern (und nahezu unbezahlbar) geworden oder sind ganz eingestellt worden. Dies nur als Einleitung für die Fahrer von Blechdach-Klappbüchsen-Cabrios mit weit nach hinten gezogener Frontscheibe und hochgezogenen Seitenwänden (damit auch ja kein Wind in den Innenraum kommen kann). 


Vom MX-5 (als Miata in Amerika vertrieben, als Eunos Roadster in Japan) gibt es seit 1989 drei Baureihen, den NA (bis 1998), den NB (bis 2005) und den NC (bis heute). NA und NB sind technisch sehr eng verwandt (man kann den NB auch als großes Facelift des NA sehen), während der NC ein komplett neues Auto ist. Viele Teile vom NA passen auch beim NB (Beispiel Hardtop).




























*¹ Der Vollständigkeit halber sollte hier erwähnt werden, dass auch aus „echten“ Roadstern durch Hinzufügen von festen Blechdächern schöne Coupes werden konnten, wie dem gelungenen MG B GT. Auch von der NB Baureihe gab es ein Coupe - wenn auch leider nur für den japanischen Markt.











































































                                                    

 
Zur Geschichte des Mazda MX-5:


 
Geschichte der Mazda MX-5 Memories - Sondermodelle:
Hier klicken für die Geschichte der Memories Sondermodelle des Mazda MX-5. Sondermodelle_MX-5.htmlSondermodelle_MX-5.htmlshapeimage_4_link_0
Der Mazda MX-5 Memories III als Gebrauchtwagen: 
Hier klicken für die Kaufberatung für den Mazda MX-5 Memories III als Gebrauchtwagen. Kaufberatung.htmlKaufberatung.htmlshapeimage_5_link_0
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